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Landschaftsprojekt Grabs



Arbeiten am Erhalt einer Trockenmauer
2009 wurde ein Aufwertungsprojekt für Natur und Landschaft in Grabs initiiert. Einzelbäume, Hecken, Waldränder und Trockenmauern werden als wichtige Landschaftselemente aufge-wertet. Das Projekt läuft noch bis 2012 und wird von Kanton und Fonds Landschaft Schweiz unterstützt.

Im Grabser Riet konnten im Winter 2009 zwei Windschutzstreifen aufgewertet werden. Dazu wurden vor allem Fichten und Pappeln entfernt und so der für eine abwechslungsreiche Strauchschicht notwendige Lichteinfall geschaffen. Die Sträucher sollen einer artenreichen Vogel- und Insektenwelt Nahrung und Deckung bieten.

Im Chrostobel am Grabserberg ist im Bereich von Flachmooren von nationaler Bedeutung der Waldeinwuchs durch umfangreiche Ausholzungsmassnahmen stabilisiert worden. So können die Flachmoore langfristig erhalten werden. Weitere Hecken- und Waldrandaufwer-tungen folgen im nächsten Winter.

Nussbäume und Kastanien gepflanzt
Nussbäume und Kastanien sind Alternativen für die vom Feuerbrand gefährdeten Obstbäu-me. Als Einzelbäume bieten sie Nahrung für Vögel und Insekten und erhöhen die Attraktivität der Landschaft. Bisher wurden im Gebiet Egeten, am unteren Grabserbach und im Ruchen-schilt Bäume gepflanzt. Deren Früchte stehen der Grabser Bevölkerung zur freien Nutzung zur Verfügung.

Ein weiteres Stück Trockenmauern erhalten
Grabs weist mit rund 19 km Trockenmauern einen sehr hohen Bestand aus. Wurden die Mauern einst als Weideeinfassungen oder Grundstücksgrenzen genutzt, haben sie in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung verloren. Dadurch ist auch ihr Unterhalt nicht mehr sichergestellt.

Seit rund zehn Jahren werden jährlich einige Meter Trockenmauern instandgestellt. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Stiftung Umwelt-Einsatz Schweiz, die die Arbeiten mit den Zivildienstleistenden koordiniert.
 
 

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