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Grabser Wappen

Das seit 1938 offizielle Hoheitszeichen für Grabs.

Entsprechend der Zugehörigkeit zur Kirche Grabs bildeten das Dorf mit dem Städtchen Werdenberg, dem Grabserberg und (damals noch) Studen 1803 die Politische Gemeinde Grabs. Als einziger Ort hatte damals Werdenberg sein Wappen (in Silber ein schwarzer Pfau). Erst nach der Jahrhundertwende legte sich Grabs ein Wappen zu. Die Angaben dazu lauten: «In Silber natürlicher wilder Mann, mit grünem Laub gekrönt und umgürtet. In der Rechten eine natürliche Holzkeule, in der Linken eine ausgerissene Tanne haltend».

Das Wappen fand rasch Eingang, wurde in der Kirche in Stein gehauen sowie auf Pokalen und Festgaben eingeprägt. Es kann verschieden gedeutet werden; «Tanne» = grosses Waldvorkommen in der Gemeinde oder früheste Rodung des Gebietes von Grabs und Berg; «Wilder Mann» = Menschen glaubten früher, dass wilde Gestalten die dichten Wälder bevölkerten.

Mann mit Keule und Tanne